Glas Kokoswasser mit Zitronenscheibe

Kokoswasser als Jungbrunnen

Bisher kannten wir vor allem die Kokosmilch als einer der wichtigen Bestandteile der asiatischen Küche. Weniger bekannt ist, dass Kokosnuss-Wasser als absoluter Jungbrunnen zählt. In der Küche ist Kokosmilch die Grundlage einer Vielzahl von Gerichten und Saucen. Dabei werden püriertes Kokosfruchtfleisch und Wasser in einem Verhältnis von 1 : 3 vermischt, auf diese Art entsteht eine milchige Flüssigkeit mit einem sehr hohen Fettgehalt von 15 bis 25%. Für Cocktails wie Piña Colada oder Batida de Coco verwendet man allerdings Crema de Coconut, einer Mischung von Kokosmilch und Kokosfett, ebenfalls sehr fettreich.

Aber jetzt sprechen wir über Kokoswasser, jener Flüssigkeit, die sich im Hohlraum jeder Kokosnuss befindet. Dieses Wasser ist, solange die Nuss nicht geöffnet wird, praktisch keimfrei und hat einen sehr geringen Fettanteil. Mit fortschreitender Reife vermindert sich der Wasseranteil in der Nuss. Das heißt, für die Gewinnung des Kokoswassers werden nicht ganz ausgereifte Nüsse verwendet. Je frischer eine Nuss ist, desto größer ist das Volumen dieser wertvollen Flüssigkeit mit Anti Aging Effekt.

Hauptanbaugebiete sind Indonesien, die Philippinen und Indien. In diesen Regionen werden Kokosnüsse als Ersatz für nicht vorhandenes Süßwasser verwendet. Dafür wird pro Person die Flüssigkeit von 3 bis 6 Nüssen verwendet. Bei gewissen Krankheiten wird das Kokoswasser auch zum Flüssigkeitsausgleich verwendet.

Die gesundheitlichen Vorteile des Kokoswassers sind den in den Tropen lebenden Völkern nicht verborgen geblieben, so gehört es zweifellos zu den populärsten Getränken. Nicht nur zur Erfrischung, denn es enthält eine Vielfalt an Nährstoffen wie Vitamine, Antioxidantien, Mineralstoffe, Enzyme und Aminosäuren und ist praktisch fettfrei.

Aber auch der Zuckeranteil ist wesentlich geringer als der bei Fruchtsäften übliche. Das heißt, Kokoswasser hat lediglich 20% des Zuckeranteils im Vergleich zu Apfelsaft oder alkoholfreiem Traubensaft. Trotz des geringen Zuckergehalts hat das Kokoswasser einen angenehmen, leicht süßen Geschmack, der die Einnahme auch für Kinder einladend macht. Augenfällig ist der Kaliumgehalt, denn ein großes Glas Kokoswasser enthält mehr Kalium als eine Banane. Aber auch eine ganze Reihe von Spurenelementen, die vom vulkanischen Boden und Meerwasser stammen, machen diese Flüssigkeit so wertvoll.

Im Kokoswasser finden sich auch pflanzliche Wachstumshormone. Die Cytokinine, welche Wachstum, Zellteilung, Alterung und Entwicklung von Pflanzen steuern, sind den menschlichen Hormonen sehr ähnlich und als Anti Aging Hormone bekannt. Wenn man Cytokinine den menschlichen Zellen zuführt, ergeben sich Veränderungen dieser Zellen. Die übliche Alterung verlangsamt sich signifikant. Der Lebenszyklus der Zellen wird zwar nicht wesentlich verlängert, aber die Zellen bleiben länger jung und funktionstüchtig. Aus diesem Grund gab es auch Untersuchungen zur Bekämpfung von Altersflecken, faltiger und trockener Haut mit Cytokinine.

Anti Aging: Durch die Anwendung von Cytokinine auf der Haut wird die Zellteilung angeregt. Damit wird älteres Gewebe durch jüngeres, elastischeres Gewebe ersetzt.

Da Kokoswasser das an Cytokinine reichste natürliche Nahrungsmittel ist, lassen Forschungen auf diesem Gebiet den Schluss zu, dass die Einnahme cytokininreicher Lebensmittel einen Anti-Aging-Effekt auslösen kann. Kokoswasser gehört zu den Nahrungsmitteln, die degenerative Prozesse und altersbedingte Erkrankungen reduzieren.

Wegen des hohen Kaliumgehaltes und umfangreichen Mineralstoffgehaltes ist Kokoswasser auch für Sportler sehr geeignet. Die US-Gesundheitsbehörde FDA ließ auch den Packungsaufdruck zu, dass dank Kokoswasser das Risiko von Bluthochdruck gesenkt werden kann.

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